Unvorstellbar? Gibt es nicht!

Der Digital Award der WorldSkills Germany geht an Festo


Mitte Februar fand auf der Bildungsmesse Didacta erstmalig ein besonderer Wettbewerb statt – genannt Digital Youngsters. Was sich dahinter verbirgt?
Ein Zukunfts-Wettbewerb, der von den Teilnehmern viel Kreativität verlangt. Kurz gesagt ging es darum, ein Konzept zu erarbeiten, wie unsere Arbeitswelt im Jahr 2030 aussehen könnte. Dem Auszubildenden-Team von Festo, Cornelius Kress, Franziska Olbrich, Jannik Appel und Nina Ressel, ist dies offenbar hervorragend gelungen: Sie wurden von der Jury mit dem WorldSkills Digital Award ausgezeichnet.

Insgesamt 12 Teams aus verschiedenen Unternehmen und Schulen haben ein knappes Jahr lang Ideen erarbeitet, wie sie sich den Arbeitsplatz der Zukunft vorstellen. Auf der Didacta durften die Finalisten ihre Ergebnisse vorstellen: Mit einem Messestand präsentierten die vier Auszubildenden von Festo das Ergebnis ihrer Arbeit. Konrad Bayer, Vocational Electronical Education, der die Auszubildenden bei diesem Projekt betreut, ist begeistert von dem, was die Vier konzipiert haben. Sie haben sich für einen Film entschieden, in dem die Arbeitswelt vom Jahr 2000, über die heutige Situation, bis ins Jahr 2030 gezeigt wird.“ Franziska Olbrich, kaufmännische Auszubildende, gibt einen Einblick in die Inhalte des Films: „Am Arbeitsplatz der Zukunft stellen wir uns zum Beispiel eine Hologramm-Station vor, die Produkte oder sogar ganze Maschinen darstellen kann. Außerdem wird es standardmäßig 3D-Drucker und multifunktionale Bildschirmoberflächen geben. Was aus unserer Sicht auch eine große Rolle spielen wird, ist die Vernetzung einzelner Arbeitstools und die Zusammenfassung mehrerer Arbeitsschritte.“

Qualifikationswettbewerb für die WorldSkills leider verpasst

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Die Didacta 2017 bot jedoch noch mehr Spannung für Festo: Für Jens Polzien und Robin Spengler, Auszubildende im Bereich Mechatronik, ging es in einem spannenden Wettbewerb um die Qualifikation für die WorldSkills, die Weltmeisterschaft der Berufe. Leider wurde es am Ende nur der vierte Platz. „Klar waren wir anfangs kurz traurig, vor allem weil das Team bei den Abnahmen schlichtweg Pech hatte – aber es war trotzdem eine klasse Leistung“, so Betreuerin Sybille Bohland, Vocational Electronical Education. Auch Alfred Goll, Sprecher des Vorstands bekräftigt: „Ich bin sehr stolz auf die Leistung unserer Auszubildenden in beiden Wettbewerben. Wir haben uns mit den Besten gemessen und gut abgeschnitten - ich gratuliere.“

 

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