F.A.Z. 31.3.08: ... Als roter Faden zieht sich durch das kenntnisreiche, stilistisch hervorragende und spannend verfasste Buch die Erkenntnis, dass noch so gute Reorganisations-vorschläge nicht vor dem Scheitern gefeit sind.
03.07.2007
Hier geht's zum gesamten Artikel in der F.A.Z. vom 30. März 2008.
Florian Willengud, der Protagonist …
… wurde Mitte des 20. Jahrhunderts geboren und wuchs irgendwo in der Mitte von Deutschland auf. Nach der mittleren Reife erlernte er einen Beruf, holte das Abitur nach und absolvierte ein Studium. Anschließend nahm er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsinstitut für praxisorientierte Organisationsentwicklung an. So folgte sein Leben einer angenehmen mittleren Karriere und hätte vielleicht gar in einer gehobeneren Laufbahn seine Erfüllung gefunden, wäre er nicht irgendwann die Organisationstheorien leid gewesen. Denn obwohl die Begriffe wechselten und je nach modischer Couleur vom Ingenieursdeutschen ins Japanische und anschließend ins Amerikanische glitten, die Inhalte blieben sich gleich. Lösungen über Lösungen, aber keine Antworten.
- Wieso beschäftigen Behörden nach Umstrukturierungen in der Regel mehr Mitarbeiter und verursachen höhere Kosten?
- Warum besteht zwischen Unternehmenswachstum und Selbstbeschäftigung im Unternehmen ein direkter Zusammenhang?
- Weshalb befördert man immer die, die in ihrem bisherigen Job gut waren und nie die, die für eine neue Aufgabe tatsächlich geeignet sind?
- Wieso fahren wir mit dem Auto ins Fitnessstudio, um dort auf dem Laufband zu schwitzen?
- Warum hat eine Qualitätsnorm nichts mit Qualität zu tun?
- Weshalb dauern unsere Reisen immer länger, obwohl unsere Verkehrsmittel immer größer und schneller werden?
- Warum verursacht Arbeitsteilung Mehrarbeit?
- Wieso scheitern so viele Veränderungen?
- Warum wird alles besser, aber nichts gut?
Um Antwort auf diese Fragen zu erhalten, begibt sich Florian Willengud auf eine Reise in das Innere von Organisationen. In Unternehmen und Verwaltungen, Behörden und Vereinen trifft er auf die groteske Irrationalität der Ökonomie und erkennt, dass Scheitern durchwegs ein organisierter Prozess ist.
Das Buch "Scheitern mit Erfolg" von Holger Regber, ist 2007 im Versus Verlag, Zürich erschienen.
Zum Autor: Holger Regber studierte im Anschluss an seine Ausbildung zum Elektromonteur Berufspädagogik, Elektrotechnik/Elektronik und Betriebswirtschaft. Von 1988 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bezirksliteraturzentrum Karl-Marx-Stadt. 1990 arbeitete er als Redakteur bei der ersten freien Zeitung der DDR, dem »Wochenblatt«. Seit 1990 ist er als Trainer, Berater und Projektleiter mit dem Schwerpunkt Produktion und produktionsnahe Bereiche bei Festo Didactic Denkendorf tätig.
In unseren Referenzen erfahren Sie noch mehr zu unserer Arbeit beim Kunden.
Gerne informieren wir Sie auch persönlich:
- Serviceline 0800/3378682
- E-Mail an seminare@de.festo.com.