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Die ProduktionszonenNeu!
Zone 1: Prozessautomatisierung Filtern, Mischen, Temperieren, typische Prozessgrößen wie Temperatur, Füllstand, Druck- oder Durchfluss erfassen, auswerten und regeln, Flüssigkeiten umpumpen, Rohrleitungen absperren, Klappen, Schieber oder Kugelhähne einbauen, Inbetriebnehmen oder Instandhalten: nur einige Beispiele der vielfältigen Möglichkeiten in diesem Teil der Lernfabrik. Spezielle Kenntnisse im Bereich der Programmierung wie Rezepturverarbeitung oder in der Anlagendokumentation wie R-I Fließbilder oder EMSR Stellenpläne lesen und erstellen sind Ausbildungsschwerpunkte. Die Regelungstechnik spielt in der Prozessautomatisierung eine wichtige Rolle um hohe Produktqualität zu gewährleisten. Die gewählten Prozesse der Lernfabrik und die transparente Gestaltung der Stationen ermöglichen es, Regelungstechnik in der Ausbildung praxisgerecht und anschaulich zu vermitteln. Zone 2: Abfüllen und Verpacken Nicht nur Dosieren, Abfüllen, Verdeckeln und Verpacken sondern auch Produkt und Qualitätsdaten erfassen, speichern und zuverlässig verwalten sind wichtige Aufgaben in diesem Teil der Lernfabrik.
Technologien wie RFID halten immer mehr Einzug in die Produktion, um die ständig steigende Zahl von Produktvarianten sowie die verschärften Anforderungen der Gesetzgeber an die Produktqualität im Nahrungs- oder Pharmabereich zu erfüllen: Lückenlos muss erfasst werden welche Zutaten, Komponenten oder Produktionsfaktoren zur Herstellung eines Produktes verwendet werden. Aber auch Bildverarbeitung und Sensorik spielen eine entscheidende Rolle um die Produktqualität und Produktionsflexibilität zu erhöhen.
In der Lernfabrik werden beispielsweise Position, Füllstand und Vollständigkeit der Flaschen mit unterschiedlichen optischen Sensoren und einer Highspeed Kamera erfasst. Die Produktionsdaten können mit RFID Speichern in den Deckeln der Flaschen lückenlos nachverfolgt werden. Mit unterschiedlichen Automatisierungskomponenten wie Bändern mit elektrischen Antrieben, unterschiedlichen Handlingseinheiten, speicherprogrammierbaren Steuerungen sowie neuesten Bedien- und Beobachtungswerkzeugen wird den Auszubildenden eine ideale Lernplattform für diese Top Themen zur Verfügung gestellt.
Zone 3: Fertigungsautomation Schnelle Taktzeiten, Teile Greifen, Handhaben, Erkennen, Unterscheiden, Vereinzeln und Montieren charakterisieren die Fertigungsautomation – die klassische Welt des Mechatronikers. Steuerungen programmieren, Sensoren justieren, Teilanlagen in Betrieb nehmen, Warten und Instandhalten sind dort typische Tätigkeiten. In der Lernfabrik werden in diesem Bereich die Deckel produziert, geprüft und in Verbindung mit der Abfüllstation den Flaschen zugeführt. Speicherprogrammierbare Steuerungen überwachen und steuern die Fertigung. Unterschiedliche Sensoren erfassen die Endlagen der Aktoren oder identifizieren und unterscheiden die Werkstücke. Typische Aktoren der Fertigungsautomation wie Linearzylinder, Schwenkzylinder, Motoren, parallel Greifer oder Vakuumgreifer sorgen für schnelle und präzise Bewegungen. Zone 4: Transport und Logistik Kaum eine Produktionseinrichtung kann ohne Logistikfunktionen wie Materialtransport oder Lagerhaltung auskommen. Auch in der AFB Lernfabrik spielt dies eine entscheidende Rolle: Leere Sixpacks müssen zur Kommissionierstation gebracht oder eingelagert werden. Komplettierte Sixpacks werden just in time geliefert oder zwischengelagert.
Chaotische oder systematische Lagerhaltung, Optimierung des Materialflusses, Planung und Priorisierung von Aufträgen sind die Schwerpunktthemen in diesem Teil der Fabrik.
Aber auch an die Automatisierung der Teilanlagen werden in diesem Bereich besondere Anforderungen gestellt:
- Signale an den Transportsystemen müssen über größere Distanzen an die Transportsteuerung gemeldet werden.
- Leistungsfähige Antriebe und Positioniersysteme sorgen im Hochregallager für schnelle und präzise Bewegungen.
- Für die dafür nötige Kommunikation kommen Techniken wie AS-Interface oder CAN zum Einsatz.
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