Campus Week

5. Internationaler Kongress für Hochschulen: Trends in Automation und Produktion bei Festo Didactic vom 30. Juni bis 03. Juli, 2014.


Experten sind sich einig: die Zukunft von Forschung und Produktion wird entscheidend von den Themen Effizienz und Informa-tionsintegration bestimmt werden.

Während ersteres eine der wichtigsten Säulen bei der Beantwortung der Frage ist, wie wir ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum gestalten können, birgt die „Informatisierung“ klassischer Produktions- und Logistikvorgänge ein großes Potenzial, Prozesse weiter zu verschlanken und zu automatisieren.

Um qualifizierte Fachkräfte zu entwickeln sind anforderungsgerechte Bildungslösungen nötig, die den schnellen und direkten Transfer in die berufliche Praxis ermöglichen. Die Campus Week bot Wissenschaftlern und Lehrkräften der Hochschulen eine Plattform für einen gemeinsamen Dialog mit unseren Partnern.

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Programmablauf*

Montag, 30. Juni:

               09.00 Uhr: Begrüßung
09.30 – 10.30 Uhr: Integrated Industry mit der schlüsselfertigen Lernfabrik (Eckhard von Terzi,
                                   Festo Didactic)
10.30 – 12.00 Uhr: Vorstellung von Trainingslösungen / Workshops mit Experten
12.00 – 14.00 Uhr: Mittagspause/Workshops mit Experten
14.00 – 15.00 Uhr: Industrie 4.0 und die Auswirkungen auf Produktionsprozesse (Prof. Dr.
                                   Bauernhansl, IPA Stuttgart)
15.10 – 16.10 Uhr: Informationstechnologie – der Schlüssel zur Fabrik der Zukunft (Dr.-Ing.
                                   Olaf Sauer, IOSB Karlsruhe)


Dienstag, 01. Juli: Exkursion

               09.00 Uhr: Begrüßung/Fahrt nach Berkheim
09.30 – 10.30 Uhr: Besuch der Festo AG & Co. KG,
                                   Präsentation: Konzept der neuen Technologiefabrik
                                   (Manfred Zahn, Festo AG)
11.00 – 14.00 Uhr: Fahrt nach Albstadt-Sigmaringen, Mittagspause
14.00 – 16.30 Uhr: Besuch der Hochschule Albstadt-Sigmaringen
                                   (Vorstellung der Transfer Factory)
16.30 – 18.30 Uhr: Führung durch das Schloss Hohenzollern
               21.00 Uhr: Rückfahrt


Mittwoch, 02. Juli:

               09.00 Uhr: Begrüßung
90.30 – 10.30 Uhr: Funktionsorientiertes Engineering für komponentenbasierte
                                   Automatisierungssysteme (Johannes Hoos, Festo AG )
10.30 – 12.00 Uhr: SAP – University Alliance and Industry 4.0: State of the Art
                                   Manufacturing (Veronika Schmid-Lutz, Chief Product Owner
                                   und Dr. Bernd Welz, Executive Vice President Solution &
                                   Knowledge Packaging)
12.00 – 13.00 Uhr: Mittagspause/Workshops mit Experten
14.00 – 15.00 Uhr: Bionic Solutions (Dr. Nina Gaißert, Festo AG)
15.10 – 16.10 Uhr: e-Mobilität und nachhaltige Produktion (Prof. Dr. Panik,
                                   Hochschule Esslingen)


Donnerstag, 03. Juli:

               09.00 Uhr: Begrüßung
09.00 – 10.30 Uhr: Die energieflexible Fabrik (Markus Graßl, IWU Stuttgart)
10.30 – 12.00 Uhr: Live-Demonstration EDS® Green Factory:
                                   Effizientes Energiemanagement und Smart Grid/Workshops mit
                                   Experten
12.00 – 14.00 Uhr: Mittagspause / Workshops mit Experten
14.00 – 15.00 Uhr: Green Production – Energieeffizienz in der Produktion (Prof. Dr.
                                   Hermann, TU Braunschweig)
15.10 – 16.10 Uhr: Energieeffiziente Produktion in der neuen Technologiefabrik
                                   Scharnhausen (Michael Bernas, Festo AG)

* Alle Vorträge in englischer Sprache.

 

Auch 2014 stellte Festo Didactic besonders attraktive Lehr- und Lernsysteme vor, die Sie intensiv testen konnten– hier ein kurzer Überblick über einige ausgestellte Produkte:

Auftrag – Fertigung – Logistik: Die komplette Fabrik im Labor
Die Prozesse und der Materialfluss in der ProLog Lernfabrik sind ein Abbild einer realen Produktion mit Logistik und Versand. Dabei verstellt der Blick auf die Integration der Prozesse nicht den möglichen Fokus auf konkrete Lerninhalte wie Mechatronik, Handling, Mobile Robotik, SPS-Technik oder Sensorik. Durch die Vielzahl der Stationen und der darin enthaltenen Technologien lassen sich nahezu alle relevanten Themen der Steuerungs- und Automatisierungstechnik bearbeiten:

  • Einsatz von RFID
  • Bildverarbeitung und Kamerainspektion
  • Einsatz von SPS und deren Programmierung
  • Vernetzung, Ethernet TCP-IP, Profibus, WLAN
  • Einsatz unterschiedlichster Sensoren wie Laser-, Farb- und Drucksensoren
  • Antriebstechnik, Handhabungstechnik und Vacuumtechnik
  • Robotik und mobile Robotik (AGV)
  • Sicherheitstechnik.

Didacta2012_3.JPG  Video ProLog Factory

Energieeffizienz in der Produktion
Made in Germany ist das Synonym für Produktqualität, aber energieeffiziente Produkte bestimmen zunehmend Preis, Nachfrage und Erfolg. Letztlich sichern ressourcenschonende, energiesparende Fertigungsmethoden Standorte und Arbeitsplätze.

Die Lernfabrik EDS® Green Factory bietet spannende Möglichkeiten, vielen Facetten der energieeffizienten Produktion auf die Spur zu kommen. Die modulare, hybride Produktionsanlage mit diversen Ausprägungen energieeffizienter Automatisierungstechnik wird ergänzt durch ein neues, intelligentes Versorgungssystem für Strom, Wärme und Druckluft. Vernetzungen des Smart Grid lassen sich praxisnah im Energienetz der EDS® Green Factory gestalten. Lernmodule der Energieerzeugung, Speicherung, Verteilung und effizienten Nutzung erweitern den Blickwinkel wesentlich. Weitere Lerninhalte:

  • Fabrik- und Prozessautomatisierung
  • Klimatisierung und Wärmerückgewinnung
  • Regenerative Energieerzeugung (Simulation Wind, Solar)
  • Energiespeicherung (Redox-Flow Batterie, Lithium Ionen Batterie, Wärmespeicher)
  • Energiemanagement und Energiemonitoring.

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Flexible Fertigung mit integrierten CNC-Maschinen
„Am Ende muss auch was rauskommen!“ Unsere MicroFMS Anlagen genügen dieser Forderung in mindestens zweierlei Hinsicht: Es entstehen am Ende tatsächlich Produkte, und mit einem Höchstmaß an praktischen Erfahrungen bleibt Erlerntes wirklich hängen.

Die MicroFMS Systeme ermöglichen die Integration von kleinen kompakten CNC Maschinen bis hin zu CNC Maschinen für die industrielle Serienfertigung in alle unsere Lernfabriken. Vom CAD-Design bis zur spanenden Fertigung auf der Maschine können alle Schritte der Produktentstehung vollzogen werden. Die Beladung der Maschine erfolgt mit einem 6-achs Knickarmroboter unseres First-Choice-Partners Mitsubishi oder eines Lieferanten Ihrer Wahl. Die Anbindung an unsere Lernfabrik erfolgt über Transportbänder oder fahrerlose Transportsysteme (AGV).

CampusWeek_MicroFMS.JPGDetails 

Lernfabrik für die Zukunft: Flexibel, intelligent, bedarfsorientiert
Die Strukturen in Fertigung und Logistik ändern sich. Produktlebenszyklen werden kürzer, die Variantenvielfalt wächst, Energiekosten und veränderte Märkte stellen neue Anforderungen. Die Produktionsprozesse und Fabrikstrukturen müssen sich in kurzen Abständen anpassen.

Die MPS® Transfer Factory bietet als wandelbare Fabrik viele Möglichkeiten, im Rahmen von Forschung und Lehre Antworten zu finden und Fertigungsprozesse zu realisieren, die solchen Anforderungen genügen. In ihr ist flexible, vernetzte und integrierte Automation realisiert und vermittelbar:

  • Energiemonitoring und -management mit modernster Funksensorik
  • Roboterdiagnose über Smart Devices
  • Integrierte Ersatzteilbestellung durch die Maschine
  • RFID – das Werkstück als Träger der Produktionsgeschichte
  • Asset Management / Augmented Reality: QR-Code verknüpft Bauteile mit Serviceinformationen
  • Autonome Transportsysteme: AGVs sorgen für flexiblen Materialfluss in der Logistik der Lernfabrik.

CampusWeek_Transfer Factory.JPGDetails

Runter von der Insel: Einheitliche Produktionssteuerung
Beschaffen, planen, auslasten – ohne das richtige Manufacturing Execution System (MES) sind Fertigungsprozesse nicht mehr effizient zu gestalten. Große Lösungen sind teuer, Insellösungen für Forschung und Lehre nicht akzeptabel. Wir stellen Ihnen MES4 vor, die optimale Lösung zur kompletten Auftragsverwaltung – von der Auftragseingabe und -überwachung bis hin zur Auftragsanalyse. Die Datenbank ist offen und kann über SQL-Befehle von externen Programmen beschrieben und gelesen werden. Auszug aus der Feature-Liste:

  • Einfache Definition und Bearbeitung von Auftragsabläufen (Prozesspläne)
  • Simulation und Optimierung von Produktionsprozessen
  • Zugriff auf Stationsfunktionen über Pull-Down-Menüs
  • Anzeige der Aufträge, Auftragsreihenfolge, Auftragszustand
  • Direkte Analyse von Fertigungsaufträgen
  • Import bzw. Export von Auftragsplanungen als *.csv-Datei

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Weitere Informationen:

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